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Global (Deutsch)
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IASB-Sitzung — 27. Februar bis 2. März 2012

Dem von den Stabs­mit­ar­bei­tern vor­ge­schla­ge­nen Ansatz zufolge käme ein fi­nan­zi­el­ler Ver­mö­gens­wert für eine andere Be­wer­tungs­ka­te­go­rie als jene, bei der die Be­wer­tung zum bei­zu­le­gen­den Zeit­wert erfolgt und Wert­ver­än­de­run­gen im Pe­ri­od­en­er­geb­nis erfasst werden (fair value through profit or loss, 'FVTPL'), unter der Annahme, dass das Ge­schäfts­mo­dell­kri­te­ri­um eben­falls erfüllt ist, dann infrage, wenn die ver­trag­li­chen Aus­stat­tungs­merk­ma­le zu be­stimm­ten Zeit­punk­ten zu Zah­lungs­strö­men führen, die einzig Zah­lun­gen für Zins und den aus­ste­hen­den Til­gungs­be­trag dar­stel­len. Ei­gen­schaf­ten eines In­stru­ments, die etwas Anderes als Zins und Tilgung ab­de­cken, würden zu einer Klas­si­fi­zie­rung als FVTPL führen. Die Be­ur­tei­lung würde zum Zeit­punkt des Erst­an­sat­zes durch­ge­führt und nicht erneut für eine spätere Um­klas­si­fi­zie­rung auf Grund­la­ge der Aus­stat­tungs­merk­ma­le des In­stru­ments geprüft.

Der Stab kenn­zeich­ne­te den vor­ge­schla­ge­nen Ansatz als Ver­wen­dung der 'Bau­stei­ne' Tilgung und Kom­pen­sa­ti­on für den Zeit­wert des Geldes und das damit ver­bun­de­ne Kre­dit­ri­si­ko. Falls ein Ver­mö­gens­wert eine andere Ei­gen­schaft als diese Bau­stei­ne auf­weist, müsse das In­stru­ment zum FVTPL be­wer­tet werden, selbst wenn diese Ei­gen­schaft als un­be­deu­tend ein­ge­stuft wird. Wenn der fi­nan­zi­el­le Ver­mö­gens­wert hin­ge­gen nur die maß­geb­li­chen Bau­stei­ne be­inhal­te, die Be­zie­hung zwi­schen den Bau­stei­nen aber ge­än­dert werde, dann müsse das Un­ter­neh­men die Aus­wir­kun­gen dieser Mo­di­fi­zie­rung erwägen, um zu be­stim­men, ob die Zah­lungs­strö­me aus dem Ver­mö­gens­wert wei­ter­hin allein Zins und Tilgung dar­stel­len. Ein Bei­spiel für Bau­stei­ne, die mo­di­fi­ziert würden, stellte ein Ver­mö­gens­wert dar, dessen jähr­li­cher Zins an­ge­passt wird, die Zins­an­pas­sung jedoch auf Grund­la­ge eines Drei­jah­res­zin­ses erfolgt. Die Mit­ar­bei­ter des IASB-Stabs meinten, dass dieser Ansatz im Großen und Ganzen im Ein­klang mit IFRS 9 stünde, jedoch die Be­deu­tung von Zins und Tilgung aus­deh­ne, indem die Er­wä­gung von Aus­wir­kun­gen einer Än­de­rung der Be­zie­hung zwi­schen den Bau­stei­nen zu­ge­las­sen wird; sie waren der Ansicht, dass dies dabei helfen werde, einige der auf­ge­kom­me­nen Sach­ver­hal­te in der Praxis zu adres­sie­ren.

Die Boards ent­schie­den vor­läu­fig, dass ein fi­nan­zi­el­ler Ver­mö­gens­wert für eine andere Be­wer­tungs­ka­te­go­rie als FVTPL in Frage kommen könnte (vor­aus­ge­setzt, das Ge­schäfts­mo­dell­kri­te­ri­um ist eben­falls erfüllt), wenn die ver­trag­li­chen Aus­stat­tungs­merk­ma­le des fi­nan­zi­el­len Ver­mö­gens­werts zu Zah­lungs­strö­men führten, die allein Zah­lun­gen von Zins und dem aus­ste­hen­den Til­gungs­be­trag dar­stell­ten. Der Til­gungs­be­trag ist der bei erst­ma­li­gem Ansatz über­tra­ge­ne Betrag, während die Zinsen eine Kom­pen­sa­ti­on für den Zeit­wert des Geldes und das damit ver­bun­de­ne Kre­dit­ri­si­ko dar­stel­len. Falls ein fi­nan­zi­el­ler Ver­mö­gens­wert ein von Tilgung und der Kom­pen­sa­ti­on für den Zeit­wert des Geldes und das damit ver­bun­de­ne Kre­dit­ri­si­ko ab­wei­chen­des Element ent­hiel­te, müsste der fi­nan­zi­el­le Ver­mö­gens­wert zum FVTPL be­wer­tet werden. Wenn der fi­nan­zi­el­le Ver­mö­gens­wert le­dig­lich Ele­men­te enthält, die Tilgung und eine Ver­gü­tung für den Zeit­wert des Geldes und das Kre­dit­ri­si­ko dar­stel­len, jedoch die Be­zie­hung zwi­schen den beiden ge­än­dert werde, müsste ein Un­ter­neh­men die Aus­wir­kun­gen der Än­de­rung erwägen, um zu be­ur­tei­len, ob die Zah­lungs­strö­me aus dem fi­nan­zi­el­len Ver­mö­gens­wert wei­ter­hin dem Ge­dan­ken Rech­nung tragen, dass sie nur Zins und Tilgung dar­stell­ten. Falls der fi­nan­zi­el­le Ver­mö­gens­wert aus­schließ­lich Ele­men­te enthält, die Tilgung und Ver­gü­tung für den Zeit­wert des Geldes und das Kre­dit­ri­si­ko dar­stel­len und die zwi­schen ihnen be­ste­hen­de Be­zie­hung nicht ge­än­dert wird, käme der fi­nan­zi­el­le Ver­mö­gens­wert für eine andere Be­wer­tungs­ka­te­go­rie als FVTPL infrage.

Die Boards er­ör­ter­ten sodann, wie be­ding­te Ele­men­te eine In­stru­ments bei der Be­ur­tei­lung der Zah­lungs­strom­cha­rak­te­ris­ti­ka be­rück­sich­tigt werden sollten. Die Stabs­mit­ar­bei­ter hoben die Be­deu­tung einer Un­ter­schei­dung zwi­schen va­ria­blen und be­ding­ten Zah­lungs­strö­men hervor. Nach Ansicht des Stabs stünden va­ria­ble Zah­lungs­strö­me im Ein­klang mit der Be­deu­tung von Zins und Tilgung, falls die Va­ria­bi­li­tät le­dig­lich Än­de­run­gen im Zeit­wert des Geldes und dem damit ver­bun­de­nen Kre­dit­ri­si­ko re­prä­sen­tie­re, wo­hin­ge­gen be­ding­te Zah­lungs­strö­me infolge eines un­be­stimm­ten zu­künf­ti­gen Er­eig­nis­ses ent­ste­hen oder un­ter­ge­hen. Der Stab vertrat die Ansicht, dass be­ding­te Zah­lun­gen ent­we­der aus­schließ­lich Zins und Tilgung dar­stel­len oder nicht aus­schließ­lich. Zur Ver­an­schau­li­chung des Un­ter­schieds zog der Stab als Bei­spiel ein Un­ter­neh­men heran, dass eine Pri­vat­plat­zie­rung mit dem Ver­ständ­nis emit­tie­re, wonach das In­stru­ment im kom­men­den Jahr zum Handel an­ge­bo­ten werden solle. Falls die Bör­sen­no­tie­rung nicht erfolgt und der Zins an einen Markt­zins für ein ver­gleich­ba­res nicht bör­sen­no­tier­tes In­stru­ment an­ge­passt würde, stünde dies im Ein­klang mit der Be­deu­tung einer aus­schließ­li­chen Ab­bil­dung von Zins und Tilgung, da die Be­din­gung ein­ge­führt wurde, um das Kredit- (und das Li­qui­di­täts-)risiko des Ver­mö­gens­werts sach­ge­recht zu be­prei­sen. Wenn al­ler­dings die Bör­sen­no­tie­rung nicht erfolge und der Zins über die Rest­lauft des In­stru­ments an einen Straf­zins an­ge­passt würde, dann sei dieses Element ein­ge­bracht worden, um die Bör­sen­no­tie­rung an­zu­sto­ßen; diese stelle keine Ver­gü­tung für den Zeit­wert des Geldes und das Kre­dit­ri­si­ko dar.

Ein FASB-Mit­glied stellte fest, dass die Ta­gungs­un­ter­la­ge in einer Fußnote das Li­qui­di­täts­ri­si­ko am Kre­dit­ri­si­ko fest­ma­che. Er schlug vor, dass, sollten die Boards das Li­qui­di­täts­ri­si­ko als einen 'Bau­stein' ein­füh­ren wollen, dieses besser aus­drück­lich erfolge statt als Tei­l­ele­ment eines anderen Risikos.

Die Boards be­schlos­sen vor­läu­fig, dass ver­trag­li­che Aus­stat­tungs­merk­ma­le, die zu einer Än­de­rung des Zah­lungs­be­trags von Zins und Tilgung der Höhe oder dem Zeit­punkt nach führten, den fi­nan­zi­el­len Ver­mö­gens­wert nicht per se von einer anderen Be­wer­tungs­ka­te­go­rie als FVTPL aus­schlös­sen, falls die Va­ria­bi­li­tät le­dig­lich Än­de­run­gen im Zeit­wert des Geldes oder dem damit ver­bun­de­nen Kre­dit­ri­si­ko dar­stell­te. Die Board ent­schie­den ferner vor­läu­fig, dass die Wahr­schein­lich­keit be­ding­ter Zah­lungs­strö­me, die nicht aus­schließ­lich Zins und Tilgung dar­stell­ten, nicht be­rück­sich­tigt werden sollte. Fi­nan­zi­el­le Ver­mö­gens­wer­te, die be­ding­te Zah­lun­gen be­inhal­te­ten, die nicht aus­schließ­lich Zins und Tilgung re­prä­sen­tier­ten, würden zum FVTPL be­wer­tet, es sei denn, sie be­zie­hen sich auf wirk­lich­keits­frem­de Ei­gen­schaf­ten. Für den IASB stellt dies ge­gen­über IFRS 9 keine Än­de­rung dar.

Wie vor­ste­hend aus­ge­führt be­schlos­sen die Boards vor­läu­fig, dass, wenn die Be­zie­hung zwi­schen den 'Bau­stei­nen' ge­än­dert wird, ein Un­ter­neh­men die Aus­wir­kun­gen dieser Än­de­rung bei der Fest­stel­lung, ob die Zah­lungs­strö­me le­dig­lich Zins und Tilgung dar­stell­ten, be­rück­sich­ti­gen muss. Der Stab meinte, dass Bei­spie­le für Ei­gen­schaf­ten, die Ge­gen­stand einer solcher Be­ur­tei­lung sein könnten, nicht exakte Zins­läu­fe und die Ver­wen­dung von Hebeln seien. Der Stab meinte, dass ein Un­ter­neh­men zur Durch­füh­rung dieser Be­ur­tei­lung ein Bench­mark-In­stru­ment mit ver­trag­li­chen Zah­lungs­strö­men bräuch­te, die allein Zins und Tilgung re­prä­sen­tier­ten. Dieses Bench­mark-In­stru­ment müsse die­sel­be Kre­dit­qua­li­tät und die­sel­ben Aus­stat­tungs­merk­ma­le auf­wei­sen, bis auf das zur Be­ur­tei­lung an­ste­hen­de Aus­stat­tungs­merk­mal. Der Stab schlug vor, dass der In­stru­ment zum FVTPL be­wer­tet werden müsse, wenn der Un­ter­schied zwi­schen den Zah­lungs­strö­men des Bench­mark-In­stru­ments und des be­gut­ach­te­ten In­stru­ments mit den ab­ge­wan­del­ten Ei­gen­schaf­ten sei, weil dann Zah­lun­gen vor­lä­gen, die nicht allein Zins und Tilgung dar­stell­ten. Der Stab schlug keine Quan­ti­fi­zie­rung einer un­be­deu­ten­den Ab­wei­chung der Zah­lungs­strö­me vor, weil man der Ansicht sei, dass ein Un­ter­neh­men bei dieser Ein­schät­zung Er­mes­sen walten lassen müsse. Gleich­wohl meinte der Stab, dass die Schwel­le er­heb­lich nied­ri­ger sein würde als der 'dop­pelt-dop­pelt'-Test.

ein IASB-Mit­glied fragte den Stab, welche Art An­wen­dungs­leit­li­ni­en be­reit­ge­stellt würden, da er Be­den­ken hin­sicht­lich des Ver­suchs hatte, Ab­wei­chun­gen bei der An­wen­dung zu ver­rin­gern. Der Stab meinte, dass die Analyse von He­be­lun­gen und von 'In­stru­ment B' in den An­wen­dungs­leit­li­ni­en von IFRS 9 klarer gefasst werden könnten.

Ein FASB-Mit­glied meinte, dass dies eine große Än­de­rung ge­gen­über dem dop­pelt-dop­pelt-Test dar­stel­le und dass der FASB über sach­ge­rech­te An­wen­dungs­leit­li­ni­en nach­den­ken müsse, die er­for­der­lich seien.

Die Boards ent­schie­den vor­läu­fig, dass ein Un­ter­neh­men einen fi­nan­zi­el­len Ver­mö­gens­wert mit ab­wei­chen­den Aus­stat­tungs­merk­ma­len (z.B. einem va­ria­blen Zins­satz, der nicht mit dem Zins­an­pas­sungs­zeit­raum über­ein­stim­me) mit einem Bench­mark-In­stru­ment zu ver­glei­chen habe, das Aus­stat­tungs­merk­ma­le enthält, die allein Zins und Tilgung dar­stell­ten, um die Aus­wir­kung der Ab­wei­chung zu be­ur­tei­len. Ein sach­ge­rech­tes Bench­mark-In­stru­ment wäre ein Vertrag glei­cher Kre­dit­qua­li­tät und mit den­sel­ben Aus­stat­tungs­merk­ma­len, mit Aus­nah­me des Aus­stat­tungs­merk­mals, das zur Be­gut­ach­tung ansteht. Die Boards be­schlos­sen zudem vor­läu­fig, dass das In­stru­ment zum FVTPL be­wer­tet werden müssen, wenn der Un­ter­schied zwi­schen den Zah­lungs­strö­men des Bench­mark-In­stru­ments und des un­ter­such­ten In­stru­ments mehr als un­be­deu­tend ist, weil dessen Zah­lungs­strö­me nicht aus­schließ­lich Zins und Tilgung dar­stell­ten.

Als nächs­tes er­ör­ter­ten die Boards die Aus­wir­kun­gen von Kün­di­gungs- und Ver­län­ge­rungs­op­tio­nen auf fi­nan­zi­el­le Ver­mö­gens­wer­te, was den Test der ver­trag­li­chen Zah­lungs­strom­cha­rak­te­ris­ti­ka angeht. Falls Kün­di­gungs- und Ver­län­ge­rungs­op­tio­nen ausübt würden, meinte der Stab, dass die die Fäl­lig­keit des fi­nan­zi­el­len Ver­mö­gens­werts ver­än­dern, die zu einer Va­ria­bi­li­tät sowohl der Zah­lungs­strö­me, was die Höhe und den zeit­li­chen Anfalls angeht, als auch der Rendite des In­stru­ments führt. Al­ler­dings stünde eine Va­ria­bi­li­tät der Zah­lungs­strö­me nicht not­wen­di­ger­wei­se nicht im Ein­klang mit der Be­deu­tung von 'allein Zins und Tilgung', folg­lich würden Kün­di­gungs- und Ver­län­ge­rungs­op­tio­nen ein In­stru­ment nicht au­to­ma­tisch von einer anderen Be­wer­tung als FVTPL aus­schlie­ßen.

Falls der Kün­di­gungs­be­trag dem aus­ste­hen­den Betrag von Zins und Tilgung ent­spricht, würde dies bei Kün­di­gungs­op­tio­nen Zah­lungs­strö­men ent­spre­chen, die aus­schließ­lich Zins und Tilgung ent­spre­chen. Wenn der fi­nan­zi­el­le Ver­mö­gens­wert al­ler­dings zu einem Betrag ge­kün­digt werden kann, der nicht dem aus­ste­hen­den Zins- und Til­gungs­be­trag ent­spricht, führte dies dazu, dass die Zah­lun­gen nicht allein Zins und Tilgung re­prä­sen­tier­ten. Wenn der fi­nan­zi­el­le Ver­mö­gens­wert mit einem er­heb­li­chen Auf- oder Ab­schlag er­wor­ben wurde und zu pari ge­kün­digt werden kann, stell­ten dies keine Zah­lungs­strö­me dar, die allein Zins und Tilgung dar­stell­ten. Der Stab hob hervor, dass wohl IFRS 9 als auch das vor­läu­fi­ge Modell des FASB Leit­li­ni­en zu Kün­di­gungs­op­tio­nen ent­hiel­ten. IFRS 9 sieht vor, dass Kün­di­gungs­op­tio­nen Zah­lungs­strö­me dar­stell­ten, die Zins- und Tilgung re­prä­sen­tier­ten, falls 'der Kün­di­gungs­be­trag im We­sent­li­chen nicht ge­zahl­te Til­gun­gen und Zinsen auf den aus­ste­hen­den Til­gungs­be­trag dar­stell­te.' Im Modell des FASB wird aus­ge­führt, dass ein schuld­recht­li­ches In­stru­ment zum FVTPL be­wer­tet werden müsse, falls das In­stru­ment 'ver­trag­lich in solch einer Weise ge­kün­digt oder an­der­wei­tig be­gli­chen werden kann, dass der Anleger nicht im We­sent­li­chen seine gesamte Ur­sprungs­in­ves­ti­ti­on zu­rücker­lan­gen kann, es sei denn nach eigenem Er­mes­sen.'

Ver­län­ge­rungs­op­tio­nen sind der Um­kehr­fall von Kün­di­gungs­op­tio­nen und würden ein In­stru­ment deshalb eben­so­we­nig von vorn­her­ein von einer anderen Be­wer­tung als zum FVTPL aus­schlie­ßen, wenn die Zah­lungs­strö­me über den Ver­län­ge­rungs­zeit­raum le­dig­lich Zins und Tilgung darst­le­len. Der Stab hob hervor, dass der Zins nach IFRS 9 nicht zu Beginn des An­pas­sungs­zeit­raums an­ge­passt werden müsse, damit die Zah­lungs­strö­me allein Zins und Tilgung dar­stel­len, während der Zins im Modell des FASB bei Aus­übung der Ver­län­ge­rungs­op­ti­on auf den dann gül­ti­gen Markt­zins an­ge­passt werden muss, damit sich ein hy­bri­der fi­nan­zi­el­ler Ver­mö­gens­wert zur Gänze für eine andere Be­wer­tung als FVTPL qua­li­fi­ziert. Der Stab hob zudem hervor, dass Kün­di­gungs- und Ver­län­ge­rungs­op­tio­nen oftmals in Be­din­gun­gen ein­ge­bet­tet seien, bspw. könnte ein In­stru­ment kündbar sein, wenn es zu einem Ei­gen­tü­mer­wech­sel kommt. Der Stab meinte, dass be­ding­te Kün­di­gungs- und Ver­län­ge­rungs­op­tio­nen für eine andere Be­wer­tung als FVTPL in Frage kommen könnten, wenn die dabei ent­ste­hen­den Zah­lungs­strö­me aus­schließ­lich Zins und Tilgung dar­stell­ten und die Art der Be­din­gung einen Bezug zum Zeit­wert des Geldes und dem damit ein­her­ge­hen­den Kre­dit­ri­si­ko auf­wei­se.

Die Vor­sit­zen­de des FASB meinte, dass die Auf­nah­me der For­mu­lie­rung 'nach eigenem Er­mes­sen' im FASB-Mo­dell ent­schei­dend sei, weil sie ein­ge­führt wurde, um einen Pra­xissach­ver­halt zu beheben; sie wolle Si­cher­heit da­hin­ge­hend, dass diese über­nom­men werde. Ein IASB-Mit­glied fragte, ob der IASB plane, die For­mu­lie­rung 'nach eigenem Er­mes­sen' in seine Leit­li­ni­en auf­zu­neh­men gedenke, was er vor­schlug.

Die Boards ent­schie­den vor­läu­fig, dass eine Kün­di­gungs- oder eine Ver­län­ge­rungs­op­ti­on ein­schließ­lich jener, deren Aus­übung auf Un­si­cher­hei­ten basiere, einen fi­nan­zi­el­len Ver­mö­gens­wert nicht von vorn­her­ein von einer Qua­li­fi­zie­rung für eine andere Be­wer­tungs­ka­te­go­rie als FVTPL aus­schlös­se, solange diese Aus­stat­tungs­merk­ma­le mit der Be­deu­tung von 'aus­schließ­lich Zins und Tilgung' im Ein­klang stünden. Auf Grund­la­ge dieser vor­läu­fi­gen Ent­schei­dung müssten an IFRS 9 keine Än­de­run­gen er­fol­gen, der FASB würde al­ler­dings die Leit­li­ni­en im Rahmen der Be­ur­tei­lung der Zah­lungs­strom­cha­rak­te­ris­ti­ka auf­neh­men.

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04.08.2014

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WHO erklärt Computerspielsucht offiziell zur Krankheit

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(Bild:dpa, Rainer Jensen)

Die Weltgesundheitsorganisation nimmt Computerspielsucht in das ICD-11 auf, ihren neuen Katalog der Krankheiten.

Exzessives Computer- oder Videospielen gilt nach einem neuen Verzeichnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) demnächst als Krankheit. Gaming Disorder oder Computerspielsucht wird in den neuen Katalog der Krankheiten (ICD-11) aufgenommen, wie die WHO beschlossen hat, hinter Glücksspielsucht. Der Katalog erscheint am 18. Juni.

Der Psychologe Andy Przybylski von der Universität Oxford warnte mit rund 30 Kollegen vor dem WHO-Schritt. "Es besteht das Risiko, dass solche Diagnosen missbraucht werden", schrieben sie. Geprüft werden müsse, ob bei exzessiv spielenden Patienten nicht eher zugrundeliegende Probleme wie Depression oder soziale Angststörungen behandelt werden müssten.

Vladimir Poznyak vom WHO-Programm Suchtmittelmissbrauch sieht das ganz anders. "Es gibt klare Grenzen zwischen normalem Spielen und Spielsucht", sagt er der dpa. Im ICD-11 werden drei Kriterien genannt : entgleitende Kontrolle etwa bei Häufigkeit und Dauer des Spielens, wachsende Priorität des Spielens vor anderen Aktivitäten und Weitermachen auch bei negativen Konsequenzen.

"Spielsüchtig ist jemand, der Freunde und Familie vernachlässigt, der keinen normalen Schlafrhythmus mehr hat, sich wegen des ständigen Spielens schlecht ernährt oder sportliche Aktivitäten sausen lässt", sagt er. Dem Spieler mache es auch keinen Spaß mehr, aber er komme nicht davon los. "Ein Teufelskreis", sagt Poznyak. "Es betrifft vor allem junge Menschen."

"Wir finden es problematisch, wenn das Spielen pathologisiert und die Spieler stigmatisiert werden", sagt der Geschäftsführer des Verbands Game, Felix Falk. Der Verband deckt nach seinen Angaben mit rund 200 Mitgliedern wie Entwicklern und Grafikern mehr als 90 Prozent der deutschen Games-Branche ab. "Einige wenige Menschen spielen exzessiv und das ist problematisch", räumt er ein.

Nach einer Erhebung des Verbands Game spielen in Deutschland 34,1 Millionen Menschen Computer- und Videospiele, 46 Prozent der Bevölkerung. 14,3 Millionen seien unter 30 Jahre alt. Auf unter ein Prozent schätzt Falk den Anteil der Leute, die exzessiv spielen.

Der Katalog dient zum einen Ärzten als Hilfe bei der Diagnose. Zum anderen nutzen Krankenkassen ihn oft als Grundlage für Kostenübernahmen. Die 11. Auflage des Katalogs, International Classification of Diseases, muss formell noch von der Weltgesundheitsversammlung im kommenden Frühjahr abgesegnet werden. Das gilt als Formalität. Der Katalog enthält tausende Krankheiten. Die 10. Auflage stammte aus dem Jahr 1992, ist aber ständig aktualisiert worden. ( mit Material der dpa ) / ( MaxMuxun Damen Geschlossene Ballerinas Schnalle Blockabsatz Freizeit Schuhe Rot Größe 40EU yKvhfPc4P
)

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